Donnerstag, 24. Februar 2011

E10 - E wie explodierende Spritpreise

Da hab ich heute nicht schlecht gestaunt. Die Benzinpreise sind wieder mal auf Rekordhoch. Das allein hat mich heute allerdings nicht staunen lassen, sondern vielmehr die Tatsache, wie unterschiedlich die Preise an den Tankstellen sind.

Aral oder Esso?

Zugegeben, ich bin ja Tigerfan und deshalb kommt für mich eher Esso in Frage. Und wenn ich so die Preisunterschiede zwischen Aral und Esso sehe, dann erst Recht. Mein Kollege Heiko und ich fahren heute an der Aral vorbei und sehen folgendes:

Aral weist den neuen Biosprit E10 mit € 1,56 aus, Super/Super Plus mit € 1,61. Da ist uns ja schon erstmal die Kinnlade runtergeklappt, da der angeblich so viel günstigere neue Kraftstoff gerade mal 5 Cent billiger war. Also nicht wirklich verlockend. Wir fahren also weiter nach Limeshain-Rommelhausen, wo Heiko mich immer an der Essotankstelle absetzt. Und da staunten wir gleich nochmal. Die Esso hat keinen E10 ausgewiesen, sondern nur Benzin, Super und SuperPlus. Das Benzin und Super kostete...ACHTUNG:
€ 1,52!!! Damit lag der Spritpreis nicht nur 4 Cent unter dem E10 von der Aral, nein, sondern gleich 9 Cent unter dem Preis von Super. HÄH? Selbst wenn die Esso den E10 hätte (was ja aber dranstehen müsste), sind die Preisdifferenzen doch erstaunlich. Wie kann das sein?

Ich weiß nur, dass ich mir so richtig veräppelt vorkomme und dass ein Auto für mich in nächster Zeit überhaupt nicht erschwinglich ist. Wer soll diese Preise noch bezahlen?

© Schnute

Schock! Aufstand in der Jobfactory!

Ah, schön, ich habe Aufmerksamkeit erlangt. Was eine billige Bildschlagzeile doch bewirken kann. Ich muss enttäuschen, einen Aufstand hat es bisher leider nicht gegeben. Ich bitte diese Irreführung zu verzeihen. Ein Aufstand wäre aber genau das Richtige, was dieser verstaubte Laden gebrauchen könnte. Angeblich liegt bzw. lag die Vermittlungsquote im letzten Jahr bei stolzen 70%. Das kann ich mir nur schwer vorstellen, doch unser Dozent heute (ja, heute gabs mal nen Seminar, doch dazu später mehr) räumte auch ein, dass sich das Ergebnis durchaus geändert haben könnte. Ich bin mir sicher, das hat es. Es sei denn, ich drehe irgendwas an der Statistik. Aber ich mag mich irren, davor bin auch ich nicht gefeit.

Mir ist einfach schleierhaft, woher diese 70% kommen sollen, also bei uns gibts die nicht. Da gibts höchstens 70% arme Säue, die am morgigen Freitag endlich ihren letzten Tag in Boringtown haben.

Gut, will ich mal die Schlechtrederei sein lassen, für heute wenigstens. Denn heute hatten wir ein Bewerbungstraining bei einem sehr fähigen Dozenten. Allerdings habe ich seinen Namen nicht mitbekommen, aber ich weiß, dass er Jeff heißt. Nun, immerhin.....aber, wie er verriet, er hat keinerlei amerikanische Wurzeln, das sei eine Laune seiner Eltern gewesen. Na besser als Claude-Kevin allemal. Jedenfalls verriet uns Jeff die Geheimnisse eines Vorstellungsgesprächs und führte anschließend mit einigen von uns Bewerbungsgespräche. Dafür setzte er eine Kamera ein und anschließend analysierten wir das Ganze. Zugegeben, das war sehr interessant. Man muss sich das so vorstellen, dass der Dozent etwas von Dr. Cal Lightman aus Lie to me hatte. Er hat die Körpersprache perfekt entschlüsselt und wusste sofort, wann man lügt. Besonders gefallen hat mir eigentlich an dem Dozenten, dass er wirklich Ahnung hatte und zwar von vielen Dingen. Deswegen wirkte er auch sehr glaubwürdig und konnte sein Wissen gut vermitteln. Das war mein erstes wirklich positives Erlebnis in der Jobfactory. Leider sind solche Seminartage ungefähr 2x im Monat. Viel zu wenig, um wirklich etwas Adäquates aus der Jobfactory mitzunehmen. Den Rest der Zeit verbringt man wieder mit suchen und schreiben. Hach, was würde ich gerne mal mein Englisch auffrischen oder etwas über Unternehmensstrukturen lernen. Da bin ich hier wohl verkehrt.

© Schnute

Donnerstag, 17. Februar 2011

"Lustiges" aus der Jobfactory - die 1. Woche ist rum

Mensch, wie die Zeit vergeht. Inzwischen bin ich 9 Tage bei der Jobfactory. Ich habe in dieser Zeit meine Leidensgenossen besser kennen- und schätzen gelernt. Man sitzt ja schließlich im selben Boot.

Ich muss gestehen, sehr produktiv war ich in diesen neun Tagen nicht besonders. Gut, ich habe bissi rumtelefoniert, Stellen wieder von meiner Liste gestrichen, die doch nicht mehr zu besetzen waren und angefangen, einen persönlichen Arbeitsauftrag zu erledigen. Außerdem habe ich die Aussicht auf einen Job, was bisher jedoch mit viel Telefoniererei verbunden war. Also ganz so unproduktiv war ich dann wohl doch nicht. Die Chancen für diesen Job stehen immerhin nicht schlecht und das wäre dann ein guter Schnitt. Keine zwei Wochen im Land der Langeweile und schon nen Job gefunden. Damit würde ich wohl die Statistik sprengen. Jedoch, es heißt noch abwarten. Noch ist nichts in trockenen Tüchern, es hapert, wie immer, an der Finanzierung. Arbeitgeber müssen schließlich auch das Geld haben, um Arbeitnehmer bezahlen zu können.

Was sonst noch so geschah

Montag, 14. Februar 2011

Weiterbildung zur Förderung der Langeweile

Ich habe mich bereit schlagen lassen. Da ich ja eh den ganzen Tag daheim rumsitze und mich langweile, habe ich mir gedacht, ich verfeinere das ein bisschen.

Das Jobcenter Büdingen bringt Arbeit

Ne, natürlich nicht, aber träumen ist ja noch erlaubt. Dafür hat das Jobcenter in Büdingen mir einen anderen, sehr wertvollen Vorschlag gemacht. Natürlich alles nur auf freiwilliger Basis. Gezwungen wird man ja zu nichts, aber gesehen wird es trotzdem gerne.

Mittwoch, 2. Februar 2011

Schlaftablette for Eurovision Song Contest

Nach 16 aufregenden Dschungelcamp Tagen, die ein Glanzstück an Schmierentheater und Intrigen boten, wird es nun Zeit für ruhigere Stunden. Der Blutdruck muss wieder in normale Bahnen gelenkt werden, denn schließlich fehlt den Krankenkassen Geld. Also wird es Zeit für Lena.